Wissenswertes

Der vielstimmige Männergesang in seiner heute noch bestehenden Art ist eigentlich ein Kind des 19. Jahrhunderts. Die Gründung der Berliner Liedertafel im Jahre 1809 durch Karl Friedrich Zelter, ist als die Geburtsstunde des Männergesangs anzusprechen. In vielen deutschen Städten entstanden Sängervereinigungen nach dem Vorbild Zelters.

Der südliche Teil Deutschland wurde bei der Gründung von Männergesangvereinen besonders der Einfluss des Schweizers Nägeli bemerkbar. Diese Zeitgemäße Bewegung griff dann von den Städten auf das breite Land über, und so war es auch nicht verwunderlich, dass sich auch in der Gemeinde Oppau einige sangesfrohe Männer zusammenfanden, um über die Gründung eines Gesangsvereins zu beraten.

Diese Anregung, fand in dem damaligen prot. Pfarrer König, einen begeisterten Anhänger. 1843 schloss er die Lied- und Gesanges frohen Männer zuerst zu einem „Evangelischen Kirchenchor“ zusammen. Er war die Seele, die treibende Kraft des Ganzen, Vorstand und Dirigent in einer Person. Begeisterung für das Neue und Opferfreudigkeit für die schöne und erfüllende Sache ermöglichten schon im Jahre 1846 die Beschaffung einer Vereinsfahne.

Diese erste Fahne, hat die vielen Kriegs und Umweltwirren überstanden und kann heute noch im Ratssaal des Rathauses Oppau bewundert werden. Die Fahne trägt die Lyra mit folgendem Sängerspruch:

Freiheit ist nur im Reich´der Töne! Und das Schöne blüht nur im Gesang!

Der von Friedrich von Schiller entliehene Duktus besteht bis heute.

Pfarrer König
Fahne des Liederkranz 1843 e.V. Oppau

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