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28.10.2006

Aus Anlass unseres italienischen Abends schrieb Schriftführer und Pressewart Gregor Strassel folgenden Bericht.

Bella Italia beim Liederkranz Oppau

Zu einem italienischen Abend hatte der Liederkranz Oppau seine Mitglieder und Freunde eingeladen. Einem Abend der vor allem den Gaumenfreuden gewidmet war und bei dem italienische Köstlichkeiten aus Küche und Keller angeboten wurden.

Nach einem kleinen Empfang im Foyer des Bürgerhauses Oppau, der, wie könnte es anders sein, mit einem Glas Prosecco den Abend eröffnete konnte man viele gespannte Gesichter erkennen. Denn es war noch nicht ersichtlich was die fleißigen Helferinnen für das Buffet auf die Tische gezaubert hatten. Aber dann war es endlich soweit. Die Türen öffneten sich und den Gästen bot sich ein reichhaltiges Buffet.

Doch bevor dieses eröffnet wurde konnte Alfred Schneider, der 1. Vorsitzende des Liederkranz, die große Anzahl von Gästen begrüßen und willkommen heißen. Er gab seiner Freude Ausdruck, daß die mittlerweile als “Themenabende” gestalteten Treffen, die früher durchgeführten Schlachtfeste ersetzten, von vielen Besuchern gut angenommen wurden.

Dem Begrüßungszeremoniell folgte aber sofort der Dank an die “dienstbaren Geister”, die in mühevoller Arbeit die Speisen und das Buffet hergerichtet hatten. Insbesondere sind hier zu benennen: Gisela Böhn, Ulrike Brendel, Karin Grimme, Heide Hoffmann und Marlis Schneider die in der Folge auch die Gäste am Buffet bedienten.

Bevor jedoch das Buffet eröffnet wurde, waren als Appetitanreger Piccolo-Pizzen serviert worden. Aber dann brach der Sturm auf die italienischen Köstlichkeiten los. Trotzdem kam keine Hektik auf. Zu den Speisen die aus einer Vielfalt von Wurst- und Käsespezialitäten, selbstgemachten Salaten, bis hin zum eingelegten Kalbfleisch reichten, bei denen auch Oliven und eingelegte Tomaten nicht fehlen durften, wurden an der Theke italienische Rot- und Weißweine aus den bekanntesten Weinanbaugebieten Italiens ausgeschenkt.

Hubert Eisenhauer war es der mit einem Vortrag die Zeit zwischen Essen und Nachtisch, sprich Panetone und Kaffee,  zu verkürzen wußte. Klaus Egersdörfer besang mit allen Anwesenden die Römer, die, als sie frech geworden nach Norden gezogen sind. Ein Preisrätsel verkürzte außerdem die Wartezeit auf den Kaffee. Gefragt waren Baulichkeiten in Italien und Monika Gschwindt, Hans Deutsch und Petra Scherer gingen als Gewinner hervor.

In gemütlich geselliger Rund klang dieser Abend bei Kaffee und manchem Gläschen Grappa aus. Dem italienischen Wein wurde zugesprochen und den Verantwortlichen bestätigt, daß sie eine gute Wahl was Speisen und Getränke betraf, getroffen hatten.

Durch viel Blumenschmuck wurde dem Raum ein südländisches Flair verliehen und durch beispielhafte Tischdekoration ergänzt. (sehen Sie sich auch unsere Bildergalerie an)

G.S.

 

15.09.2006

Am 09.09.2006 fand unser Vereinsausflug statt. Aus diesem Grund schrieb unser Sänger Werner Zurek nachfolgenden Bericht

Liederkranz Oppau unterwegs Vereinsausflug nach Koblenz

Die alte Festungsstadt Koblenz hatte sich Peter Scherer und seine Frau als Ziel für den diesjährigen Vereinsausflug ausgesucht.

Nach entsprechender Vorbereitungszeit und Ausschreibung fand sich am Samstag, den 9. September eine stattliche Zahl an Mitgliedern, Freunden und Gästen des Liederkranz am Bürgerhaus Oppau ein um früh morgens die Fahrt zu beginnen.

Das Ziel war bald erreicht und der erste Programmpunkt, die Festung Ehrenbreitstein, angesteuert. Aufgeteilt in zwei Gruppen begann die Führung durch die Festung zunächst mit einem Blick über die 118 m tiefer liegende Stadt. Hier wurde allen die strategische Bedeutung der Stadt, insbesondere der Festung klar. Von hier oben konnten die Militärs die Verkehrswege zu Lande und Wasser kontrollieren und beherrschen.

Im Laufe der Führung wurde immer wieder auf die Geschichte der Festung hingewiesen Bereits im 10. Jahrhundert soll hier eine Burg gestanden haben, die im 11. Jahrhundert in den Besitz der Erzbischöfe von Trier gelangte. Vom 16. bis 18. Jahrhundert wurde sie zur Festung umgebaut und erweitert. Eine wechselvolle Geschichte schloss sich an und nach dem 1. Weltkrieg sollte sie zerstört werden. Daß dies nicht geschah und sie uns als Denkmal und Museum erhalten blieb verdanken wir dem amerikanischen General T. Allan.

Aber auch eine noch so interessante Führung geht einmal zu Ende und der Hunger kündigte die nahende Mittagszeit an. Also wandten sich die Teilnehmer den kulinarischen Genüssen im idyllisch an der Rheinpromenade gelegenen Weindorf zu.

Was liegt näher als bei schönstem Spätsommerwetter am Zusammenfluss zweier Flüsse eine Schifffahrt zu unternehmen. Dabei wurden den Mitreisenden auf dem Schiff “Fortuna” durch den Kapitän viele Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus gezeigt und erklärt. Beeindruckend die Informationen über die Mosel, von deren 540 km Länge, wovon 400 km schiffbar sind, nur ein kleines Stück befahren wurde. Daß sie von der Mündung zur Quelle einen Höhenunterschied von 104 Metern und 46 Schleusen überwinden muß sei nur noch am Rande erwähnt.

Wasser macht Hungrig und so ging es mit dem Bus nach Worms – Pfiffligheim. Hier im Restaurant “Keller Anna” war der Abschluss eines schönen Vereinsausfluges.

Noch einmal dankte der 1.Vorsitzende Alfred Schneider den Verantwortlichen Petra und Peter Scherer für ihr Engagement und die Gestaltung des Ausfluges.

Den zufriedenen Gesichtern während der Heimfahrt war zu entnehmen, daß dies ein gelungener Vereinsausflug war und hoffentlich im kommenden Jahr etwas ähnlich schönes angeboten wird.

(W. Z.)

 

05.09.2006

Anläßlich unseres Sommerfestes vom 04.-06.08.2006 schrieb unser Schriftführer Gregor Strassel folgenden Bericht.

Sommerfest des Liederkranz Oppau

Hämmern, Schrauben, Sägen und zusammenfügen. Das waren die Tätigkeiten die erforderlich waren um den Schulhof der Goethe Mozart Schule wieder in einen Festplatz zu verwandeln.

Beginn der Arbeit war 10 Tage vor der Eröffnung des Festes und der Hitze wegen schön früh morgens. Viele Sänger, Mitglieder und Helfer haben sich zu diesen Arbeiten zusammengefunden. Was herauskam konnten die Festbesucher bei der Eröffnung am 4. August sehen. Ein geändertes und schon fast mediterran, der Blumen wegen, anmutendes Areal wartete auf die Besucher. Und diese kamen, das Wetter war noch ausgezeichnet, in großen Scharen.

Die Liederkranzfrauen und die Sänger hatten eine große Anzahl an Speisen und Getränken anzubieten. Der Alleinunterhalter Ludwig Banz sorgte ab 19:00 Uhr für gute Unterhaltung und die bereitgestellten Bänke und Tische waren bald vollbesetzt. So konnte der Fassbieranstich, vorgenommen von Ortsvorsteher Udo Scheuermann und Herrn Mayer von der Privatbrauerei Mayer vorgenommen werden, was auch ohne Komplikationen gelang. Unser Vereinsmitglied Hubert Eisenhauer trug dazu passende Mundartgedichte vor und die Sänger des Liederkranz Oppau brachten ihren musikalischen Einstand.

Auch der um ca. 22:30 Uhr heftig einsetzende Regen konnten die Besucher nicht vertreiben. Auch hier hielt der Musiker alle bei guter Laune und unter den Zeltdächern kam niemand auf den Gedanken schon nach Hause zu gehen.

Am zweiten Tag, Samstag den 5. August erwartete der Liederkranz ebenfalls seine Gäste. Die Spuren des Vortages waren beseitigt und der Schulhof präsentierte sich mehr als einladend.

Die Sängerinnen und Sänger der Thalia – Harmonie Edigheim und die Männer des Liederkranz Oppau boten einige Lieder dar, ehe Herr Hofmann vom Weingut Rosskopf – Hofmann in Bad Dürkheim das Weinfass in gewohnter Art und Weise anstach.

Das Musikduo “The Diamonds” bot gute Unterhaltungsmusik ehe auch an diesem Tag Petrus seine Schleusen öffnete. Aber genau wie am Vortag trotzten die Gäste dem Wetter und rückten näher zusammen bis fast jeder einen Sitzplatz im Trockenen hatte und feierten unbeirrt weiter. Auch hier hielten die Musiker die Stimmung hoch und es wurde noch ein langer Abend.

Wer am Sonntag morgen den Regen sah, fürchtete um den Frühschoppen beim Liederkranz. Aber Petrus hatte ein Einsehen, stellte pünktlich den Regen ab und die Musiker “Charly und seine Freunde” konnten ungehindert zur Unterhaltung aufspielen. Ihre Art Musik zu machen ist sehr beliebt und geht vom Frühschoppen nahtlos über die Mittagessenszeit bis zur Kaffeestunde am Nachmittag über.

Zum Nachmittagskaffee fanden sie viele Kaffeetrinker ein die gerne zu selbstgebackenen Kuchen griffen. Eine regelrechter Ansturm auf das Kuchenbuffet war die Folge.

Danach klang das Fest gemütlich aus und Helfer und Helferinnen hatten sich ein Glas Sekt redlich verdient.

Ein Dank an dieser Stelle an alle Helfer, ganz gleich ob Sänger, Sängerfrauen, Mitglieder oder Freunde des Liederkranz ohne die ein solches Fest nicht durchzuführen wäre.

Aber auch einmal ein Dank an unsere Gäste die dem Liederkranz Oppau mit Ihrem Besuch wieder einmal bewiesen haben daß sie mit der Gesalltung und Durchführung des Festes die richtige Art und Weise gefunden haben.

 

19.06.2006

Anläßlich der Konzertreise vom 24.-28.05.2006 schrieb unser Schriftführer Gregor Strassel nachfolgenden Bericht

Liederkranz Oppau auf Konzertreise

Die diesjährige Konzertreise führte den Liederkranz Oppau in oder besser gesagt vor die Rhön. Denn Ostheim vor der Rhön, am äußerten Zipfel Bayerns gelegen, war das Reiseziel.

Zwei vollbesetzte Busse fuhren am 24. Mai zunächst in Richtung Eisenach. Hier war ein kleiner Stadtrundgang angesagt ehe die Wartburg erklommen und natürlich mit einer ausgezeichneten Führung besichtigt wurde. Über die Tätigkeit Martin Luthers, über den Sängerstreit auf der Wartburg war viel Interessantes war zu erfahren. Erstaunlich der gute Zustand der Burg, die natürlich ob ihrer Bedeutung als starker Publikumsmagnet wirkt und der Stadt Eisenach manchen Besucher beschert.

Von hier ging es nun nach Ostheim. Die Quartiere waren schnell bezogen, ein gutes Abendessen und ein gemütliches Beisammensein rundete einen langen aber erlebnisreichen Tag ab.

Der Wettergott wußte noch nicht so richtig, soll es regnen oder nicht, als am nächsten Tag die Fahrt nach Mellrichstadt ging. Hier hieß es umsteigen vom Bus in das “Rhön Zügle” das uns dann in das fränkische Freiland Museum nach Fladungen brachte. Hier nutzten die Liederkränzler die Gelegenheit das Museum, das eine große Anzahl von Häusern und Gebäuden aus vergangenen Zeiten auf seinem Areal aufweist, zu besichtigen. Man konnte einen Einblick in das Leben und Arbeiten von damals oder “aus der guten alten Zeit” gewinnen. Einem Schnaps und einem Beerlauchbrot im offenen Bauernladen waren viele nicht abgeneigt.

Nun ging es mit dem Bus zum Kreuzberg, neben der Wasserkuppe der Anziehungspunkt der Rhön. Nicht nur des guten Bieres das die dort lebenden Mönche brauen fuhren wir hin. Nein der Chor wollte in der bekannten Wallfahrtskirche singen. Was unter der Leitung  der Chorleiterin, Frau Ariane Sauer, auch gut gelungen ist. Leider hatte Petrus während unseres Aufenthalts auf dem Kreuzberg sämtliche Schleusen geöffnet und alle Nebelmaschinen in Betrieb genommen, so dass uns jeglicher Ausblick auf die Landschaft verwehrt blieb.

Erfurt, eine schöne und lebhafte Stadt war das Ziel am dritten Tage. Drei Stadtführer führten die Teilnehmer durch die Stadt, erläuterten Geschichte und Baukunst und ließen viele der Mitreisenden die Stadt in einen neuen Licht erkennen.

Schöne Fachwerkhäuser, bekannte Brücken und eine imposante Altstadt ließen viele erstaunen. Ein die Stadt überragender Dom wurde am Nachmittag besichtigt. Leider wurde es dem Chor nicht gestattet einige Kirchenlieder im Dom zu singen was jedoch in der direkt neben dem Dom stehenden St. Severin Kirche nachgeholt wurde.

Von Erfurt ging es nach Gotha. Hier besichtigten wir das Schloss Friedenstein und erfuhren vieles über die wechselvolle Geschichte des Schlosses und der Stadt Gotha. Bedeutende Kunstausstellungen mit Schwerpunkt der holländischen und flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts waren zu bestaunen und viele Bilder von Lukas Cranach zu bewundern.

Den freien Samstag morgen nutzten viele die Stadt Ostheim mit ihrem Orgelbaumuseum dem Wasserlehrpfad und der größten Wehrkirche Deutschlands zu erkunden, während sich die Sänger auf den Nachmittag vorbereiteten. Galt es doch an diesem Samstag das Kurkonzert im Kurpark von Ostheim zu gestalten.

Endlich war es soweit. Der Wettergott hatte ein Einsehen und so konnten viele Besucher dem Liederkranz Oppau zuhören als dieser wieder unter der Leitung von Frau Ariane Sauer seine Chorsätze vortrug. Der Begrüßung durch die Bürgermeisterin von Ostheim, die sich auf dieses Konzert freute, folgten Grußworte des 1. Vorsitzenden Alfred Schneider, der sich bedankte daß der Liederkranz diese großartige Möglichkeit zur Gestaltung eines Kurkonzertes hatte. Die Moderation hatte Hubert Eisenhauer übernommen und brachte den Zuhörern die vorgetragenen Lieder aber auch einiges von und über die Pfalz näher. Das Repertoire des über eine Stunde dauernden Konzertes enthielt Chorsätze über Liebe, Wein, Wandern, Abschied, Treue und selbstverständlich Lieder über die Pfalz. Ein gelungenes Konzert wie die Bürgermeisterin bei ihrem Schlussworten zu sagen wußte und sie freue sich auf das Kirchenkonzert am kommenden Sonntag.

Der Abend gehörte zunächst dem Tanz, ehe der Vorsitzende des Geselligkeitsausschusses, Peter Scherer, die Gelegenheit ergriff um sich bei den Organisatoren der Konzertreise, Marlis und Alfred Schneider, im Namen aller Mitreisenden zu bedanken. Mit einem Gutschein für den Besuch einer Vorstellung im Markgräflichen Theater in Bayreuth wurden ihre Mühen belohnt. Der Dank des 1. Vorsitzenden ging an alle Mitreisenden, insbesondere an die Sänger aber auch an das Team des Hotels Thüringer Hof in dem wir Gast waren.

Die Gestaltung des Gottesdienstes in der Wehrkirche von Ostheim bildete den Abschluß der diesjährigen Konzertreise. In dem Gottesdienst eingebettet war die Taufe eines Mädchens aus Ostheim. Der Pfarrer hob in seiner Predigt auf die Güte des Herrn ab. Diese wurde mit dem Chorsatz “Herr dein Güte reicht so weit” vor und nach der Predigt vom Chor besungen und dem Täufling auf seinen Lebensweg mitgegeben.

Im Anschluß an den Gottesdienst brachte uns die Frau des Pfarrers die Geschichte der Kirche und deren Bedeutung in einem interessanten Vortrag näher.

Die nach dem abschließenden Mittagessen beginnende Rückreise wurde noch einmal in Fulda für einen Dom- und Altstadtbesuch unterbrochen.

Viele Teilnehmer konnten neue Eindrücke gewinnen, geschichtliches und kulturelles in Wort und Bild erleben und erfahren und der Chor hatte die Möglichkeit sich bei verschiedenen Veranstaltungen und auch ganz zwanglos zu präsentieren und zu zeigen was er kann.

Viele Höhepunkte erinnern an diese schöne Konzertreise und sie wird allen in guter Erinnerung bleiben.

(G.S.)

 

25.04.2006

Anläßlich der Mitgliederversammlung am 21.04.2006 über das Berichtsjahr 2005 schrieb unser Schriftführer Gregor Strassel nachfolgen Bericht

Mitgliederversammlung des Liederkranz Oppau

Wenn auch keine Neuwahlen bei der diesjährigen Mitgliederversammlung auf der Tagesordnung standen, so war diese dennoch gut besucht.

Der zweite Vorsitzende Arnold Jochensen eröffnete die Sitzung im kleinen Saal des Bürgerhaus Oppau und zeigte sich über die große Zahl der anwesenden Mitglieder erfreut. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenvorsitzenden Günter Massar sowie dem Ehrenmitglied und Ortsvorsteher Udo Scheuermann.

Er stellte fest, dass die Versammlung beschlussfähig ist und verlas die Tagesordnung, gegen die keine Einwände bestanden.

Den verstorbenen Mitgliedern des letzten Jahres gedachten die Anwesenden indem sie sich von Ihren Plätzen erhoben.

Nach dem Abhandeln der Regularien übergab er an den 1. Vorsitzenden Alfred Schneider, der mit seinem Geschäftsbericht über das abgelaufene Jahr begann. In seiner Einleitung hieß auch er alle Mitglieder herzlich willkommen.

Sein Bericht unterteile sich in 5 Hauptgruppen, was im einzelnen sich in der allgemeinen Lage des Chors, der Arbeit des Vorstandes, das abgelaufene Vereinsjahr, die derzeitige Chorsituation verbunden mit der Mitgliederstruktur und abschließend mit den Finanzen beschäftigen wird.

Die besonders schwierige Situation der Männerchöre ist weithin bekannt. Es ist mehr als schwierig heute junge Männer zu finden, die ihre Freizeit dem Singen im Chor widmen wollen. Dies stellt die Existenz der Chöre in Frage und viele haben aus diesem Grund sich in gemischte Chöre geändert. Ein Versuch unsererseits wird mit der Aktion Felix gestartet. Diese Aktion fördert das Singen im Kindergarten und vielleicht gelingt über diese Schiene der Zugang zu den Eltern der Kinder.

Die Arbeit in der Vorstandschaft war auch im vergangenen Jahr sehr intensiv. Es wurde eine gedeihliche Arbeit im Sinne des Vereins geleistet.

Der Jahresbericht war gespickt mit einer Vielzahl von Veranstaltungen aus denen vor allem das Serenadenkonzert im Bauernhof von Frau Beck und das Sommerfest herausragten. Dennoch sollen auch alle anderen Veranstaltungen, wie Vereinsausflug, närrische Singstunde, Advents- und Weihnachtsfeier nicht unerwähnt bleiben.

Sein Dank galt hier allen Verantwortlichen insbesondere den Sängerfrauen und freiwilligen Helfern ohne deren Einsatz vieles nicht machbar wäre.

Mit der heutigen Chorsituation können wir zufrieden sein wenngleich ein ständiger konzentrierter Einsatz erforderlich ist. Dies gilt für die Singstunden genauso wir für die Auftritte.

Abschließend erläuterte Alfred Schneider die Kassenlage des Vereins. Dabei stellte er dem 1. Kassenwart, Werner Böhn, genaueste Arbeit und viel Wissen aus. Eine gesunde und solide Kassenlage sei ein wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Führung eines Vereins.

Frau Ariane Sauer, die Chorleiterin, dankte den Sängern für ihren geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Sie sei wie fast alle Besucher des Serenadenkonzertes von dieser Veranstaltung begeistert gewesen zumal sie sich einen solch guten Besuch nicht vorgestellt hatte.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer, die dem Kassenwart genaueste Arbeit bescheinigte und keine Beanstandungen hatte erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft.

In der Folge wurden der Arbeitsplan für das Jahr 2006 vorgestellt. Höhepunkt wird hier die Konzertreise in die Rhön sein.

Wünsche und Anträge waren keine eingegangen und so konnte Alfred Schneider in seinem Schlusswort noch einmal allen für ihr kommen und ihren Einsatz im abgelaufenem Jahr danken.

Damit schloss er eine harmonisch verlaufene Mitgliederversammlung .

(G. S.)

 

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