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Interessantes 2008

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30.10.2008

Über unseren Vereinsausflug am 13.09.2008 schreibt unser Schriftführer und Pressewart Gregor Strassel nachfolgenden Bericht

Vereinsausflug 2008

Ob es wohl am Datum, dem 13. September oder an sonstigen Gründen gelegen hat, wir wissen es nicht. In jedem Fall hatte Petrus das vertraute Liederkranzwetter, sprich Sonnenschein, an diesem Tag nicht auf seinem Programm stehen. Trotzdem trafen sich am Samstag Morgen  knapp fünfzig unternehmungslustige Liederkränzler um zunächst die Fahrt nach Eppingen aufzunehmen.

Wie gesagt. Es regnete in Strömen, die Luft war kalt. Auch die Hoffnung, daß im benachbarten Ausland, also über dem Rhein in Baden-Württemberg das Wetter besser sei, erfüllte sich nicht. So ging die Fahrt über die Autobahn, vorbei an der neuen Hoffenheim-Arena nach Eppingen.

Diese alte Fachwerkstädtchen war die erste Station unseres Ausfluges. Die Teilnehmer wurden von zwei Stadtführern in Empfang genommen. Sie hatten die Aufgabe uns die schöne Fachwerkstatt näher zu bringen und uns auf die vielen historischen Kultur- und Baudenkmale aufmerksam zu machen.

Zunächst ging es durch einen parkähnlich angelegten “Fachwerkpfad”, der im Jahre 2002 angelegt wurde. Er bildet die Verbindungsachse zwischen Bahnhof und Altstadt.  An neun Stationen sind Fachwerke erklärt und wird auf ihre Bedeutung hingewiesen. In der Altstadt angekommen, es regnete immer noch, wurden die Teilnehmer von wunderschönen historischen Fachwerkhäusern überrascht. Die Führung durch die Stadt, die Erläuterungen der Stadtführer fanden ihren Höhepunkt im Besuch der Kirche. Und schon waren eineinhalb Stunden vergangen. Jetzt galt es eine Gaststätte zu finden in der man Hunger und Durst stillen konnte. Mit etwas Mühen, viele Gaststätten öffneten erst am Abend, waren alle untergebracht und die wohlverdiente Mittagspause begann.

Danach ging es zurück zum Bus, der uns dann nach Weinheim brachte. Eppingen in Baden-Württemberg haben wir bei Regen verlassen und somit in nasser Erinnerung. Nun ging es in das nächste Bundesland, nämlich Hessen, Weinheim erwartete uns. Und siehe da Weinheim hatte das bessere Wetter. Der Nachmittag war zur freien Verfügung. Während einige Teilnehmer den wunderschön angelegten Schloßpark mit seinen seltenen Bäumen durchstreiften, zog es andere wiederum in Richtung Altstadt und Fußgängerzone. Schade daß die Sonne nicht am Himmel zu sehen war, denn sonst wäre hier sehr viel Betrieb gewesen und man hätte sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen erholen können. Aber es nutzte alles nichts, die Sonne war nicht da und so wurde manche Tasse Kaffee in einer Eisdiele oder in einem Cafe getrunken.

Den Abschluß  der Fahrt bildete das gemeinsame Abendessen auf der Wachenburg bei Weinheim. Diese Burg oft von Verbindungen der Studenten besucht und als Stammburg erkoren erlaubt normalerweise einen wunderschönen Blick auf Weinheim und die Rheinebene. Über das Wetter, es war immer noch trocken, reden wir jetzt besser nicht mehr, aber die Blick ging doch nicht soweit wie wir uns das gewünscht hätten.

Nach der Stärkung beim Abendessen dankte Alfred Schneider Petra und Peter Scherer für die Vorbereitung und Durchführung des heutigen Ausfluges. Es ist nicht immer leicht in der Nähe etwas Interessantes zu finden, was einen Besuch lohnt.

Heute war es aber der Fall und wie aus vielen Kommentaren zu entnehmen war, war Eppingen nicht oder nur ganz wenig bekannt. Weinheim dagegen, natürlich auch da es näher an Oppau gelegen, umso mehr. Dennoch war es ein schöner und interessanter Ausflug, so Alfred Schneider vor der Übergabe eines kleinen Präsents.

Peter Scherer stellte fest, daß viele Diskussionen um den Vereinsausflug überhaupt, ihn nicht entmutigen werden auch im nächsten Jahr, vielleicht einmal wieder als Halbtages-Ausflug einen solchen durch zu führen.

Ein letzter Blick über das nächtliche Weinheim, es war zwischenzeitlich richtig frisch geworden, die letzten Meter Fußweg zum Bus und die Rückfahrt nach Ludwigshafen beendeten einen schönen Vereinsausflug.       (G.S.)

 

07.08.2008

Über unser Sommerfest schreibt unser Schriftführer und Pressewart Gregor Strassel folgenden Bericht

Sommer, Sonne – Sommerfest.

Fleißige Hände von Sängern, Sängerfrauen und Mitgliedern verwandelten auch in diesem Jahr den Schulhof der Goethe Mozart Schule in Oppau zum Festplatz. Trotz widriger Umstände, im Schulhof und in den Toilettenanlagen wurde von Handwerkern fest gearbeitet, konnte der Schulhof termingerecht zur Durchführung des Sommerfestes umgestaltet werden. Es war erstaunlich welche Fortschritte der Aufbau von drei “Schubkarch-Zelten” und der sonstigen Aufbauten im Verlauf der Arbeiten nahmen. Hierbei kam das Wetter und die “Rentner-Arbeits-Truppe” bereits tagsüber zum Einsatz und dem Fortschritt der Arbeiten zu Gute.

So war dann am Freitag, dem 25. Juli alles in bester Ordnung. Die Helferinnen und Helfer eilten herbei. Und mit Ihnen die Gäste. Bei der offiziellen Eröffnung, die auf Grund des großen Andrangs der Besucher etwas später als geplant vorgenommen wurde, begrüßte Alfred Schneider die zahlreich erschienenen Freunde und Gäste des Liederkranz Oppau. Mit dem Fassbieranstich, gekonnt durchgeführt vom Ortsvorsteher Udo Scheuermann und Frank Mayer, von der gleichnamigen Brauerei, war das Fest eröffnet. Der Dank von Udo Scheuermann galt allen Helfern, die es wieder fertig gebracht hatten, den Schulhof mit einem südlichen Flair umzugestalten. Aber auch an die Gäste ging sein Dank, denn was wären alle Vorbereitungen, wenn niemand zum Fest kommen würde.

Schwungvoll unterhielten die “Mackenbacher Wandermusikanten” aus Hassloch die Gäste, so daß schnell eine gute Stimmung aufkam. Liedvorträge des Liederkranz-Chors ergänzten die Darbietungen am ersten Abend, der tief bis in die Nacht andauerte.

Tag zwei. Oder Fortsetzung folgt am Samstag. Während bereits früh wieder fleißige Hände die Spuren des Vorabends beseitigten und alles für den zweiten Abend vorbereiteten, kamen bereits um die Mittagszeit die ersten Besucher und fragten nach dem Essen bzw. nach dem Beginn des Festes an diesem Tag. Wie in vielen Jahren zuvor hatte Petrus wieder gutes Wetter dem Liederkranz zugedacht. Doch am Nachmittag verfinsterten sich der Himmel und die Mienen der Verantwortlichen. Der Himmel wurde zusehends schwärzer und ein Unwetter zog am späten Nachmittag auf. Der Wind wurde heftiger, die ersten Regentropfen fielen und es goß anschließend in Strömen. Blitz und Donner waren von der Ferne her zu sehen und zu hören. Und rechtzeitig, noch bevor die ersten Gäste eigentlich erwartet wurden, schloß Petrus die Schleusen. Wasserschieben, Tische und Bänke trocknen war nun angesagt. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, denn man erwartete die Pfälzische Weinprinzessin Susanne Klohr. Sie sollte gemeinsam mit Herrn Hoffmann vom Weingut Raßkopf-Hoffmann aus Bad Dürkheim das Weinfaß anstechen.

Wenn auch die nachmittägliche Wetterlage den einen oder anderen Gast vom Besuch des Sommerfestes abgehalten hat, so war dennoch schnell gute Stimmung unter den anwesenden Gästen. Alfred Schneider, Vorsitzender des Liederkranz befragte die Weinprinzessin nach dem diesjährigen Wein und mit welcher Güte wir rechnen dürfen. Mit viel Wissen und sehr viel Charme beantwortete die mit der Ersatzkrone erschienene Prinzessin die ihr gestellten Fragen. Noch lange saß sie in gemütlicher Runde.

Ein Novum gab es dann beim Sommerfest. Der Alleinunterhalter  der für diesen Abend bestellt war, hatte den Liederkranz versetzt und erschien nicht. Als der Vorsitzende dies am Mikrofon verkündete überraschte ihn Beifall und manche Stimme war zu hören “ dann können wir uns besser unterhalten”. Dennoch wurde von einem Mitglied eine Anlage bereitgestellt und so erklang im Hintergrund Musik von der CD.

Das alles konnte aber den Auftritt der DJK-Frauen-Tanzgruppe, die in selbst genähten Kostümen aus der Zeit Mozarts auftraten, nicht beeinträchtigen. Die Vorführung war so gelungen, daß die Besucher durch starken Beifall und laute Zurufe eine Wiederholung der Vorführung forderten. Diesem Wunsch wurde gerne

stattgegeben. Von dieser Stelle ein großes Lob und vielen Dank an die DJK-Frauen.

Der Sonntag ist traditionsgemäß dem Frühschoppen vorbehalten. Und wie in all den vergangenen Jahren waren Charlie und seine Freunde mit von der Partie. Sie und wieder strahlender Sonnenschein sorgten für “ein volles Haus”. Vielleicht hatte der eine oder andere Besucher am Vortag auf Grund der Wettersituation gedacht, gehen wir am Sonntag zum Liederkranz.

Unermüdlich spielten die Musiker, es wurde getanzt, gefeiert und gutes Essen und gute Getränke trugen zur Zufriedenheit der Gäste bei.

Am Nachmittag wurde das Kuchenbuffet gestürmt und langsam ging das Fest seinem Ende entgegen. Eine Kaffeetafel für die Liederkranzfrauen, ohne deren Einsatz ein solches Fest, auch noch mit einer großen Tombola versehen, überhaupt nicht denkbar wäre, rundete den Nachmittag ab. Ihnen und allen anderen Helfern sei von dieser Stelle aus noch einmal herzlich gedankt.

Als Fazit aus den drei Tagen kann der Liederkranz vermerken, wenn auch zukünftig so viele fleißige Helferinnen und Helfer dem Liederkranz treu zu Seite stehen, wenn so viele Gäste das Angebot annehmen und gerne zum Sommerfest des Liederkranz kommen und wenn alles in so harmonischer Atmosphäre verläuft wie in diesem Jahr, wird auch in Zukunft das Sommerfest des Liederkranz einen festen Platz im Veranstaltungskalender von Oppau haben.                            (G.S.)

 

10.06.2008

Anläßlich unserer Konzertreise vom 21.-25.05.2008 schreibt unser Schriftführer und Pressewart Gregor Strassel nachfolgenden Bericht

Liederkranz Oppau auf Konzertreise

Die diesjährige Konzertreise des Liederkranz Oppau führte knapp einhundert Teilnehmer nach Seefeld in Tirol.  Am Mittwoch, den 21. Mai fanden sich zu früher Stunde die Reiseteilnehmer am Bürgerhaus Oppau ein um in Richtung Tirol aufzubrechen. Der Wettergott verhieß eigentlich schönes Wetter, was sich jedoch bereits bei der ersten Rast etwas geändert hatte und eine empfindliche Kälte sich bemerkbar machte. Die erste Station war das Kloster Ottobeuren. Nach einer kurzen Erklärung der Geschichte des Klosters und seiner reichhaltigen Ausstattung, hatten die Sänger des Liederkranz unter der Leitung des Chorleiters Jan Wilke, erstmals während dieser Reise, die Gelegenheit in der Klosterkirche zu singen. Aus dem reichhaltigen Repertoire an Kirchenliedern wurden einige Stücke vorgetragen. Imponierend der Klang in der Kirche, der den Sänger aber auch höchste Konzentration abverlangte.

Nach dem Mittagessen wurde die Fahrt fortgesetzt und, wenn auch etwas müde erreichten alle das Wellness-Hotel “Schönruh” in Seefeld. Zimmer belegen, sich etwas erholen und noch zu Abend essen, dann war der lange Tag gelaufen.

Gut ausgeruht starteten die Liederkränzler in Richtung Mittenwald. Es war Fronleichnam. Leider hatte Petrus mit uns kein Einsehen und unfreundliches und kaltes Wetter luden nicht gerade zum Bummeln oder im Freien sitzen in Mittenwald ein. Also statteten die Meisten dem Geigenbaumuseum einen Besuch ab. Was es dort an Interessantem und an schönen Instrumenten zu sehen gab, lohnte diesen Besuch in jedem Fall. Ein Film über den Bau von Geigen rundete den Aufenthalt im Museum ab.

Die Gelegenheit in der Kirche von Mittenwald zu singen ließ sich der Liederkranz nicht nehmen und fand sich vor der Rückfahrt nach Seefeld dort ein. Ein anderes Klangbild als am Vortag bot sich den Sängern und forderte höchste Aufmerksamkeit.

Innsbruck, du schöne Alpenstadt, so könnte man den nächsten Tag beschreiben.

Die Fahrt führte über den Zirler Berg, entlang des Inn zum hoch über Innsbruck gelegenen Schloß Ambrass. Hier konnten die Mitreisenden den wunderschönen Park mit herrlichen Ausblick auf Innsbruck genießen oder das Museum mit seiner reichhaltigen Ausstattung besichtigen. Von Rüstungen über Waffen der Ritterzeit, bis hin zu wunderschönen Holzdecken im Spanischen Saal, Gemälden und vielen wertvollen Kunstwerken aus der damaligen Zeit ließen die zur Verfügung stehende Zeit wie im Flug vergehen. Ein Besuch dieses Schlosses war in jedem Fall mehr als lohnend.

Der Nachmittag war jedem einzelnen überlassen um sich die Altstadt und verschiedene Sehenswürdigkeiten Innsbrucks anzusehen. Höhepunkt jedoch war das Singen im Dom “St. Jakob” von Innsbruck. Die Sänger waren beeindruckt von der Größe des Gotteshauses und vor allem von der hervorragenden Akustik. Die vielen Besucher die sich im Dom aufhielten waren über den unerwarteten Chorgesang, mit dem der Liederkranz einen weiteren Höhepunkt seiner Konzertreise hatte, überrascht und spendeten spontan großen Beifall.

Noch hatten die Sänger nicht genügend gesungen und es war am Abend Chorprobe im Hotel angesagt. Galt es doch sich auf den Hauptauftritt, der Gestaltung der Abendmesse am Samstag in der Kirche von Seefeld vorzubereiten.

Doch der Samstag war zunächst der Erkundung der Stadt Seefeld und Ihrer Umgebung oder auch der Inanspruchnahme des Wellnesbereiches des Hotels gewidmet. Am Abend gestaltete der Chor die Vorabendmesse in der katholischen Pfarrkirche von Seefeld. Hierbei konnte unser Chorleiter Jan Wilke sein Können auf der Orgel unter Beweis stellen.

Angetan von der Gestaltung der Messe und dem Orgelspiel dankte der Pfarrer im Anschluß dem Liederkranz Oppau für sein Engagement und seine gelungenen Liedvorträge.

Hatte die Vorbereitung auf die Konzertreise die Sänger doch einige Mühe gekostet und waren viele Singstunden zur Einstudierung erforderlich, so war jetzt die Erleichterung zu spüren. Gut gelaunt ging es dem Hotel entgegen wo bereits der Abschied eingeläutet wurde. Ein kurzer Barbesuch, wie die ganzen Tage ein hervorragendes Abendessen in einem Haus in dem man sich nur wohlfühlen konnte, konnten nicht verhindern, daß der Abschiedsabend anstand. Eine Konzertreise neigte sich ihrem Ende zu. So war es Alfred Schneider, der dem Hotelmanagement seinen besonderen Dank übermittelte, dabei aber auch das Service-Personal und die Küchenmannschaft mit einbezog. Mit dem Überreichen eines Gastgeschenkes wurde die Zufriedenheit bekräftigt.

Peter Scherer dankte Marlis und Alfred Schneider für die perfekte Organisation und die damit verbundene Arbeit.

Er überreichte beiden einen Gutschein für den Besuch des Baden-Badener Festspielhauses und sprach den Dank der Sänger, sowie aller Mitreisenden aus. Die Marlis Schneider überreichten Blumen warfen die Frage des Transportes nach Deutschland auf. Aber beide dankten für die überreichten Präsente. Ob jedoch eine Konzertreise wie diese noch einmal zu toppen sei, glaube er nicht, so Alfred Schneider in seinem Schlusswort.

Kaffee trinken, Koffer verladen und schweren Herzens Abschied nehmen von einem Hotel das nun für vier Tage unser zu Hause war, das uns durch seine freundlichen Mitarbeiter, seinen perfekten Service und vor allem durch die vielen Möglichkeiten der Erholung lieb geworden war. Die Rückreise führte uns über Lindau zurück nach Ludwigshafen.

Eine Konzertreise ist vorbei, die allen in angenehmer Erinnerung bleiben wird. Der Liederkranz hat bei dieser Reise versucht den kulturellen Auftrag eines Gesangvereines über die Grenzen hinaus zu tragen was ihm mit Sicherheit gut gelungen ist.

Der Dank gilt Marlis und Alfred Schneider für die perfekte Organisation und unserem Chorleiter, Herrn Jan Wilke, der es verstanden hat die Sänger an den verschiedensten Orten auftreten und singen zu lassen. Und dies wird allen Sängern in guter Erinnerung bleiben.             (G.S.)

 

20.05.2008

Mitgliederversammlung des Liederkranz Oppau

Anläßlich der Mitgliederversammlung schreibt Schriftführer und Pressewart Gregor Strassel folgenden Bericht

Zu der diesjährigen Mitgliederversammlung konnte der Vorsitzende Alfred Schneider eine große Zahl von Mitgliedern und Sängern begrüßen. Nach dem gemeinsam gesungenen Pfälzer Sängerspruch “Grüne Reben, dunkle Wälder” eröffnete er die Sitzung und verlas die Tagesordnung.

Der Begrüßung folgte das Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder. Hier gedachte der Liederkranz seinen Ehrensänger Heinrich Schmitt. Das Gedenken galt aber auch dem verstorbenen Ehrenvorsitzen Günter Massar und dem Sänger Heinz Kraus, die bereits in diesem Jahr verstorben sind.

In der Folge der Versammlung gab Alfred Schneider seinen Jahresbericht ab. Dabei ging er auf die Situation des Chors, insbesondere auf die Altersstruktur der Sänger ein. Er forderte alle anwesenden Mitglieder auf sich intensiv mit der Werbung von Sängern und Mitgliedern auseinander zu setzen.

Sein Bericht über das vergangene Vereinsjahr fiel indes sehr positiv aus. Einige Höhepunkte waren neben den ständigen Aktivitäten des Vereins besonders hervorzuheben. Das war das gelungene Konzert, bei dem der Chor unter Leitung seiner Dirigentin, Frau Ariane Sauer, ein breites Spektrum, von Wiener Liedern bis hin zu Melodien von ABBA, vorstellte. Ein Konzert, das dem Chor stehende Ovationen des Publikums einbrachte. Natürlich, auch das soll nicht unerwähnt bleiben, hatten die Götter vor den Erfolg den Schweiß gesetzt. Daher ging der Dank an alle Sänger, die auch schwierigste Stücke mit viel Fleiß und Engagement einstudiert hatten. Das Sommerfest, der Vereinsausflug zu einer in der Pfalz befindlichen Straußenfarm, die Advents- und die Weihnachtsfeier waren weitere Höhepunkte im abgelaufenen Vereinsjahr.

Nichts tun heißt Stillstand. Also wird die Öffentlichkeit durch Zeitungsberichte und einer Homepage im Internet immer über die Veranstaltungen informiert.

Nachdem Frau Sauer nach dem Konzert aus beruflichen Gründen die Leitung des Chors nicht mehr weiterführen konnte mußte der Chor einen neuen Chorleiter suchen. Mit Herrn Jan Wilke wurde nach einiger Zeit ein geeigneter Chorleiter gefunden, der seine Arbeit im Oktober 2007 aufgenommen hat.

Mit dem Bericht über eine solide Kassenlage des Vereins und dem Bericht des neuen Chorleiters über seine bereits geleistete und seine zukünftige Arbeit schlossen die Geschäftsberichte ab.

Nach den Berichten der Kassenprüfer erfolgte für den gesamten Vorstand einstimmig Entlastung. Alfred Schneider stellte das Jahresprogramm 2008 vor, in dem wieder einige Höhepunkte zu erwarten sind. Hier sollen im Voraus die Konzertreise nach Seefeld und Innsbruck, sowie das Konzert zusammen mit dem Sängerbund und den beiden Kirchenchören im Rahmen der 1200 Jahr Feier von Oppau, genannt werden.

Eine Satzungsänderung war nach der Pause ein weiterer Diskussionspunkt, der jedoch sehr harmonisch über die Bühne ging. Wünsche und Anträge schlossen die Tagesordnungspunkte ab.

Alfred Schneider dankte in seinem Schlusswort noch einmal allen Anwesenden für ihre rege Mitarbeit und ihr Erscheinen zu der diesjährigen Mitgliederversammlung.

Wir haben viel zu tun. Es gibt genügend Herausforderungen an uns alle, die wir anpacken wollen und müssen. Also lassen sie uns das tun.

Mit diesen Worte schloß er die Versammlung und wünschte den Teilnehmern einen guten nach Hause Weg.      (G.S.)

 

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